Inhaltsverzeichnis:
- Untersuchung im Kreis Warendorf
- Veterinäre bestätigen Eignung des Pferdes
- Forderungen von PETA
- Reaktionen und Folgen
Untersuchung im Kreis Warendorf
Das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe führte eine Obduktion durch. Im Abschlussbericht wurde akutes Herz-Kreislaufversagen als Todesursache festgestellt. Der Kreis Warendorf erhielt die Ergebnisse und prüfte den Fall. Die Behörde stellte klar, dass keine Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorliegen.
Veterinäre bestätigen Eignung des Pferdes
Fachärzte betonten, dass das Tier am Tag des Umzuges grundsätzlich gesund und belastbar war. Es sei zudem an ähnliche Veranstaltungen gewöhnt gewesen.
- Körperliche Voraussetzungen waren erfüllt
- Tier war an Schützenumzüge angepasst
- Keine Anzeichen für Fehlverhalten durch Halter
Damit erklärte der Kreis Warendorf die Prüfung für abgeschlossen.
Forderungen von PETA
Die Tierschutzorganisation PETA hatte nach dem Vorfall Anzeige beim Veterinäramt eingereicht. Sie fordert, Pferde auf Volksfesten und ähnlichen Feiern nicht mehr einzusetzen. Die Organisation weist auf den hohen Stressfaktor für Fluchttiere hin. Bereits im Juni starb ein Pferd während eines Schützenfestes in Harsewinkel.
Reaktionen und Folgen
Der Kreis Warendorf sieht den Fall rechtlich als abgeschlossen an. Tierschützer hingegen drängen weiterhin auf ein grundsätzliches Verbot von Pferden bei Umzügen. Die Diskussion um Sicherheit und Tierschutz bei Festveranstaltungen dürfte damit andauern.
Quelle: WDR, www.milkecorp.com/de