Pferd stirbt bei Schützenumzug in Warendorf

Plötzliches Pferdesterben beim Umzug in Warendorf Plötzliches Pferdesterben beim Umzug in Warendorf Pixabay/Foto illustrativ

Ein tragisches Ereignis überschattete Ende August einen Umzug in Warendorf-Hoetmar. Ein Pferd brach plötzlich zusammen und starb vor den Augen vieler Besucher. Die Untersuchung hat ergeben, dass kein tierschutzrechtlicher Verstoß vorliegt.

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Untersuchung im Kreis Warendorf

Das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe führte eine Obduktion durch. Im Abschlussbericht wurde akutes Herz-Kreislaufversagen als Todesursache festgestellt. Der Kreis Warendorf erhielt die Ergebnisse und prüfte den Fall. Die Behörde stellte klar, dass keine Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorliegen.

Veterinäre bestätigen Eignung des Pferdes

Fachärzte betonten, dass das Tier am Tag des Umzuges grundsätzlich gesund und belastbar war. Es sei zudem an ähnliche Veranstaltungen gewöhnt gewesen.

  • Körperliche Voraussetzungen waren erfüllt
  • Tier war an Schützenumzüge angepasst
  • Keine Anzeichen für Fehlverhalten durch Halter

Damit erklärte der Kreis Warendorf die Prüfung für abgeschlossen.

Forderungen von PETA

Die Tierschutzorganisation PETA hatte nach dem Vorfall Anzeige beim Veterinäramt eingereicht. Sie fordert, Pferde auf Volksfesten und ähnlichen Feiern nicht mehr einzusetzen. Die Organisation weist auf den hohen Stressfaktor für Fluchttiere hin. Bereits im Juni starb ein Pferd während eines Schützenfestes in Harsewinkel.

Reaktionen und Folgen

Der Kreis Warendorf sieht den Fall rechtlich als abgeschlossen an. Tierschützer hingegen drängen weiterhin auf ein grundsätzliches Verbot von Pferden bei Umzügen. Die Diskussion um Sicherheit und Tierschutz bei Festveranstaltungen dürfte damit andauern.

Quelle: WDR, www.milkecorp.com/de