Inhaltsverzeichnis:
- Stadt Warendorf prüft Streckensicherung
- Ennigerloh mit St. Jakobus und Polizei
- Beckum, Oelde und Ahlen
- Einschätzungen aus Wadersloh
- Abstimmung der Beteiligten
Stadt Warendorf prüft Streckensicherung
In Warendorf selbst gibt es derzeit keine neuen Vorschriften. Die Stadt teilte mit, dass lediglich die Absicherung der Strecken neu bewertet wird. Grund dafür sind Veränderungen beim Umfang der polizeilichen Begleitung. Welche Folgen das genau haben wird, ist offen. Denkbar wären mehr Absperrmaterialien oder zusätzliche Ordner. Endgültige Entscheidungen stehen jedoch noch aus.
Zu besonderen Maßnahmen wie Zufahrtsschutzsystemen greift Warendorf nicht. Derartige Systeme werden nur bei Großveranstaltungen mit hohen Besucherzahlen eingesetzt. Martinsumzüge in Warendorf fallen nicht in diese Kategorie. Eine konkrete Gefährdungslage für die Umzüge besteht nach Angaben der Stadt nicht. Es gilt lediglich die allgemein hohe abstrakte Bedrohungslage im öffentlichen Raum.
Ennigerloh mit St. Jakobus und Polizei
Auch in Ennigerloh finden Martinsumzüge statt. Die katholische Gemeinde St. Jakobus stellte bereits einen Antrag beim Ordnungsamt. Die geplante Route führt von der Kirche im Drubbel bis zur Mühle. Die Stadt bestätigte, dass die Polizei den Zug wie bei Schützenfesten begleiten und absichern wird. Die verkehrsrechtliche Anordnung kommt von der Kreisverwaltung.
Beckum, Oelde und Ahlen
In Beckum ist alles vorbereitet. Die Stadt erklärte, dass der Martinsumzug wie geplant stattfindet. In Oelde spielt das Thema aktuell keine große Rolle. Die größte Veranstaltung dort liegt im Vier-Jahreszeiten-Park, der ohnehin als geschützt gilt. Ahlen wiederum hat seine Planungen noch nicht abgeschlossen. Das Ordnungsamt prüft derzeit die möglichen Abläufe.
Einschätzungen aus Wadersloh
Wadersloh setzt auf eine flexible Handhabung. Die Polizei erstellt für jeden Umzug eine eigene Lagebewertung. Sie nimmt jedoch nur eine beratende Rolle ein. Die Verantwortung bleibt bei den Veranstaltern. Eine vollständige Abriegelung der Straßen ist nicht möglich. Dennoch unterstützen Feuerwehr, DRK und Polizei die Sicherung einzelner Abschnitte.
Abstimmung der Beteiligten
Die Durchführung der Martinsumzüge erfolgt überall in enger Zusammenarbeit. Wichtige Partner sind:
- ausrichtende Vereine und Kirchengemeinden
- Ordnungsämter der Städte und Gemeinden
- Polizei, Feuerwehr und DRK
Der Kreis Warendorf selbst ist nur selten eingebunden. Die Hauptverantwortung für Organisation und Sicherheit liegt bei den Kommunen und Veranstaltern.
Damit stehen die Zeichen im Kreis Warendorf auf Durchführung der Martinsumzüge. Anpassungen bei der Sicherung sind zwar möglich, doch Einschränkungen der Tradition sind derzeit nicht vorgesehen.
Quelle: RADIOWAF, YouTube